Dialogische Bürgerbeteiligung und Projektkommunikation

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung organisiert nicht nur die, natürlich - Dialogische Bürgerbeteiligung. Sie kümmert sich auch um die Projektkommunikation. Das folgt direkt aus der Definition des Gesetzes über die Dialogische Bürgerbeteiligung. Dort steht in § 1 Abs. 1: „Zweck der dialogischen Bürgerbeteiligung ist es, Bedürfnisse, die innerhalb der Bevölkerung für ein konkretes Thema oder Vorhaben bestehen, zu erkunden. Dies geschieht durch Dialoge der Behörde mit der Öffentlichkeit.“

Dialogische Bürgerbeteiligung und Projektkommunikation haben Gemeinsamkeiten:

  • Es geht um die Verständigung zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.
  • Es geht um Transparenz.
  • Es geht darum, gesellschaftlich tragfähige Lösungen für Vorhaben zu finden.

Es gibt aber auch Unterschiede.

 

  Dialogische Bürgerbeteiligung  Projektkommunikation 
Zeitpunkt

Zu einem bestimmten Zeitpunkt des Projekts 

Über die gesamte Projektdauer
Dauer

Klar definiertes Ziel und Ende

Fortlaufend
Richtung des Dialogs 

Von Bürgerinnen und Bürgern zur  Behörde (aber auch von Behörde zu Bürgerschaft)

Von der Behörde zu den Bürgerinnen und Bürgern
BeispielePlanungswerkstatt für Kreativität, Bürgerforum bei Konflikten (= Bürgerrat), Dialogische Themensammlung, Online-Kommentierungen etc.

Newsletter, Broschüren, Projekt-Webseite, Social-Media, Plakate, Postwurfsendung, Serie im Amtsblatt, Exkursionen, Besichtigungen, Experten-Inputs, Baustellen-Events, Ankündigungen (z. B. vor Vermessungen), auch: Ombudsperson, Telefon-Hotline, ggf. App

WirkungRepräsentative Demokratie kann bessere Entscheidung treffen

Besserer Informationsfluss, gegenseitiges Verständnis, Vertrauen, solide Grundlage für Diskussionen