Hohenstein - Ganztagesangebot der Hohensteinschule

Die Gemeinde Hohenstein ist Träger einer zweizügigen Grundschule (Hohensteinschule). Es gibt erste Überlegungen im Gemeinderat für die aktuelle Ganztagesschule nach Wahl-Form, einen Antrag auf eine verbindliche Ganztagesschule zu stellen. Die Frist hierzu wäre in diesem Jahr der 1. Oktober 2026 für eine frühestmögliche Umsetzung ab 2027/2028. Um die Entscheidung des Gemeinderats gut vorzubereiten, soll ein Dialogprozess durchgeführt werden, bei dem zentrale Interessensgruppen (Stakeholder) eingebunden werden. 

Ziele des Dialogprozesses:

  • Interessensgruppen in einem konstruktiven Dialog einbinden und dabei deren Themen und Bedürfnisse erfassen.
  • Verschiedene Grundschul-Modelle transparent machen und deren Vor- und Nachteile herausarbeiten.
  • Empfehlungen für den Gemeinderat entwickeln, der dann eine grundlegende Entscheidung treffen muss.

Die Dialogische Bürgerbeteiligung (Kosten der Dienstleister) wird hier finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.

1. Auftakt-Workshop

Zentrale Interessengruppen aus der Gemeinde werden zu einem moderierten Auftakt-Workshop eingeladen. Die Gemeinde und/oder die Schulleitung machen in einem kurzen Input deutlich, weshalb es aus ihrer Sicht Veränderungsbedarf gibt. Zudem werden verschiedene Grundschul-Modelle von Expertinnen und Experten skizziert und vorgestellt. Anschließend werden Fragen gesammelt und erste Gedanken festgehalten. Zudem soll das weitere Vorgehen festgelegt und ein Arbeitskreis gegründet werden, der sich vertieft mit der Thematik befasst. 

2. Arbeitskreis

Der Arbeitskreis trifft sich zu drei Sitzungen. In der ersten Sitzung geht es um die Rollen- und Aufgabenklärung sowie das gegenseitige Kennenlernen. In Sitzung II findet die eigentliche Arbeit statt: Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle werden herausgearbeitet. In der letzten Sitzung sollen dann gemeinsame Empfehlungen für den Gemeinderat entwickelt und formuliert werden.

3. Übergabeveranstaltung

In der öffentlichen Präsentations- und Übergabeveranstaltung werden die Ergebnisse dem Gemeinderat übergeben. Die Übergabe soll noch vor den Sommerferien erfolgen. Die Ergebnisse werden von freiwilligen Personen aus dem Arbeitskreis vorgestellt.

Die Servicestelle konzipiert und verantwortet den gesamten Beteiligungsprozess. Sie koordiniert zudem die Durchführung durch einen Dienstleister aus dem Rahmenvertrag.

Ansprechpartner

Jakob Müller

Referent

 0711 21821657-91
 Jakob.Mueller@sdb.bwl.de