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Die kommunalen Spielräume bei freiwilligen Leistungen werden immer enger. In den Haushaltsverhandlungen sind Priorisierungen nötig, die oftmals schwere Entscheidungen erfordern: Wo kann gespart werden? Was ist wichtiger? Wo können Abgaben und Gebühren erhöht werden? Diese Abwägung ist herausfordernd. Notwendige Einsparungen können später zu Konflikten führen.
Ein Bürgerforum unterstützt den Gemeinderat und die Verwaltung bei der Planung und Abwägung der Budgetentscheidungen. Bürgerforen bestehen aus 15-30 zufällig ausgewählten Einwohnern einer Kommune. Der Gemeinderat beauftragt eine solche Gruppe, Empfehlungen für die anstehenden Entscheidungen zu entwickeln.
Dem Gemeinderat ermöglichen die Empfehlungen des Bürgerforums, seine Entscheidungen mit einer verbesserten Informationsgrundlage zu treffen. Welche Freiwilligkeitsleistungen sind den Bürgern besonders wichtig? Welche Sparvorschläge haben sie? Das Bürgerforum liefert Antworten. Die Prioritätensetzung wird durch die Beteiligung transparenter. Die Zufallsauswahl stellt sicher, dass eine sehr vielfältige Gruppe zusammentritt. In Bürgerforen spielen Einzelinteressen somit eine untergeordnete Rolle.
Die Servicestelle Bürgerbeteiligung kann für Kommunen bis zu einer Größe von 20.000 Einwohnern eine vollständige Übernahme der Prozesskosten bereitstellen. Sie übernimmt außerdem die Ausschreibung zur Gewinnung eines Moderationsdienstleisters. Und die Servicestelle übernimmt selbstverständlich die Verantwortung für das Beteiligungs-Verfahren